Design Thinking und Coaching

Masterarbeit von Samuel Tschepe


Was ist Design Thinking?







Anfang des Jahres 2016 wurde auf der Titelseite des manager magazins (02/2016) das Thema Design Thinking als Trendthema angekündigt. Die Überschrift zum Artikel besagte: „Design Thinking drängt von der Nische in den Mainstream. Ein Hype, der die deutsche Wirtschaft von Grund auf verändern könnte“ (Soares, 2016, 72). Die Herausgeber der Wirtschaftszeitschrift konstatierten: Design Thinking, eine „fast schon spirituelle Bewegung, […] erobert Konzernzentralen, Ministerien und Hörsäle auf der ganzen Welt“ (ebd., 74). In der didacta (01/2016), dem Magazin für Lebenslanges Lernen, ließ sich zur selben Zeit lesen: „Auch in Deutschland wird Design Thinking eingesetzt – in Unternehmen, an Hochschulen und im Klassenzimmer“ (Rhinow et al., 2016). Im Rahmen eines Interviews im Magazin über Design und Gesellschaft nomad (05/2016) wiederum war in der ersten Ausgabe geschrieben: „Im Design sind interdisziplinäre Arbeitsprozesse zur Ideenfindung selbstverständlich. Design Thinking ist daher die folgerichtige Namensgebung für [eine] Methode, kollaborative Kreativität systematisch zur Ideenentwicklung einzusetzen“ (Bleuel et al., 2016, 80). Wirtschaft, Bildung, Design und Gesellschaft – wo ist Design Thinking eigentlich zu verorten? Und was bedeutet es genau?

Design Thinking hat in den letzten Jahren weltweit sowohl in Theorie als auch Praxis zunehmend an Aufmerksamkeit gewonnen. Bis dato lässt sich jedoch weder eine einheitliche Definition von Design Thinking in der Literatur finden, noch lässt sich ein klarer Startpunkt oder eine eindeutige Herkunft des Konzeptes definieren. Je nach Perspektive variiert das Verständnis davon, was Design Thinking ist und wo der Ursprung des Ansatzes zu finden ist. Angefangen mit einem Blick auf die Entstehungsgeschichte soll daher nachfolgend unter Hinzuziehung verschiedener Quellen eine schrittweise Erarbeitung eines Verständnisses von Design Thinking erfolgen.



1.1 Die Entstehungsgeschichte von Design Thinking

Die akademische Auseinandersetzung mit Design Thinking ist vergleichsweise jung. Johannsson-Sköldberg et al. (2013) haben in einer umfassenden Recherche zu Design Thinking herausgefunden, dass die ersten thematischen Veröffentlichungen in den 1960er Jahren erschienen sind. Die Anzahl an auffindbarer Literatur hat sich seitdem schrittweise vermehrt, wobei sich in den 2000er Jahren auch die Art der Veröffentlichungen verändert hat – es erschienen immer mehr Artikel und Beiträge in Management- und Business-Zeitschriften. Demnach lassen sich zwei zentrale Diskurse unterscheiden. Johansson & Woodilla (2010) differenzieren zwischen dem ‚Design-Diskurs‘ und dem ‚Management-Diskurs‘.

Der ‚Design-Diskurs‘ geht zeitlich deutlich weiter zurück als der Management-Diskurs und ist der Designwissenschaft zuzuordnen. Johannsson-Sköldberg et al. (2013) sprechen hier auch von ‚designerly thinking‘, womit sie das Phänomen der theoretischen Reflexion und Interpretation der praktischen Arbeit von Designern meinen. In dem fast 50-jährigen akademischen Diskurs identifizieren sie verschiedene designtheoretische Perspektiven. Relativ weit in der Literatur verbreitet besteht Einigkeit, dass Herbert Simon mit seinem Werk „Sciences of the Artifical“ (1969) gewissermaßen den Grundbaustein für das heutige Verständnis von Design gelegt hat. Simon postulierte, dass Design mehr als nur eine spezialisierte, technische oder kunstgewerbliche Tätigkeit sei. Ihm zufolge seien „Design Sciences“ technische oder soziale Wissenschaften, die sich damit auseinandersetzen, wie man Dinge tut, um Ziele zu erreichen. Simon schrieb, dass im Prinzip jeder Mensch ein Designer sei, der eine bestehende Situation planvoll in eine bevorzugte Situation zu verändern vermöge (vgl. Simon, 1969, 111f.). Nach Simons Veröffentlichung erschienen in den Folgejahren eine Reihe weiterer Publikationen, die jeweils eine spezifische Perspektive auf Design haben. Eine Übersicht dazu gibt Abbildung 1.

Abbildung 1: Der „Design-Diskurs“ (eigene Darstellung in Anlehnung an Johannsson-Sköldberg et al., 2013)

Der Management-Diskurs bezüglich Design-Thinking seit den 2000er-Jahren ist im Gegensatz zum Design-Diskurs weniger umfassend und basiert mehr auf praktischen Erfahrungen und Erfolgsgeschichten als auf theoretischen Ausführungen von Wissenschaftlern. Wichtige Einflüsse kamen etwa von der Art und Weise, wie die Designagentur IDEO Design Thinking als ein Konzept zur Hervorbringung von Innovationen anwendet. Tom Kelley und seine Kollegen bei IDEO erachteten Design nicht bloß als die Formgebung oder das Endergebnis eines Produktes, sondern als die gesamte Praxis, die sie bei ihrer Arbeit durchführten. Neben IDEO haben im Laufe der Zeit auch weitere Unternehmen Design Thinking praktiziert, wobei folgend auch Verknüpfungen mit Managementtheorien erfolgten. Die verschiedenen Management-Diskurse sind in Abbildung 2 zusammengefasst.

Abbildung 2: Der „Management-Diskurs“ (eigene Darstellung in Anlehnung an Johannsson-Sköldberg et al., 2013)

Je nach Diskurs und Hintergrund gibt es folglich also verschiedene Verständnisse und Definitionen von Design (Thinking). Der Design-Diskurs ist eher ein wissenschaftlicher Diskurs, wobei der Management-Diskurs sich nur bedingt auf Theorien bezieht und es sich hier vielmehr um eine vielseitige Diskussion um die Anwendung unterschiedlicher Design-Grundsätze und -Methoden handelt. Wenngleich beide Formen des Design Thinking historisch nicht unmittelbar aufeinander aufbauend gewachsen sind, so ist ihnen das Verständnis von Design Thinking als Denk- und Arbeitsweise zur kreativen Problemlösung grundsätzlich gemeinsam.



1. 2 Prinzipien und Kernelemente

Mit Blick auf die Entstehungsgeschichte von Design Thinking resümieren Johannsson-Sköldberg et al. (2013, 131), dass es wenig sinnvoll ist, nach der einen Definition von Design Thinking zu suchen, da mehrere Diskurse und unterschiedliche Praktiken vorzufinden sind. Das Verständnis und die Praxis von Design Thinking variiert je nach Perspektive und Kontext. Eine einheitliche Definition gibt es bis dato nicht, so schreiben Hassi & Laakso (2011a, 55): “Regardless of all the current discussion, even the most established writers on design thinking […] have not presented a comprehensive definition or conceptualization for the concept of design thinking”. Kees Dorst (2011) sieht hier sogar eine Gefahr, dass mit einer Definition ein solch breites, multiperspektivisches Konzept zu sehr vereinfacht werden würde.
Die neuste Forschung zu Design Thinking hat dies auch zur Kenntnis genommen. Anstatt sich weiter an einer eindeutigen Definition von Design Thinking zu versuchen, beschäftigen sich aktuellere Publikationen mit einer Beschreibung der verschiedenen Eigenschaften und Merkmale sowie der Anwendung von Design Thinking in unterschiedlichen Kontexten (z.B. Hassi & Laakso, 2011; Johansson & Woodilla, 2013; Blizzard, 2013; Carlgren et al., 2014; Schmiedgen, 2015; Carlgren et al., 2016). Die Ergebnisse der bislang durchgeführten empirischen Studien zu Design Thinking sind sich insofern ähnlich, als dass sie einmal mehr die Vielfalt von Definitionen und Perspektiven verdeutlichen. So fassen Carlgren et al. (2014) ihre Erkenntnisse aus den Interviews mit praktizierenden Mitarbeitern aus 16 verschiedenen Organisationen folgendermaßen zusammen:


The interviews revealed a wide variety in terms of how, when and by whom DT is used. In many companies, DT was used for creating new concepts for offerings for the market, and integrated in the front end of a formal development process. In some companies, DT was used as the basis to create a separate process for more radical ideas, something that innovation literature has long advocated for. In yet other companies, DT was considered something that everyone should always do, aiming at integrating it with the general culture. The findings of this study indicate that when these firms implemented DT, the main use of DT was in early, strategic phases of innovation projects, less in executional phases of product development, which is where design has typically been included. […] The study found that several companies also used DT to address managerial problems, e.g. for developing corporate strategy or redesigning policies. Thus, it seems that DT does not replace traditional design; but rather adds a new field of work, mainly connected to the early, strategic phase of innovation.
(Carlgren et al., 2014, 30)


Mit Blick auf die Ergebnisse dieser Studie lässt sich zusammenfassen, dass das Verständnis von Design Thinking abhängig von einer Vielzahl von Faktoren ist. Carlgren et al. (2016) nennen als Beispiele etwa die konkreten Bedürfnisse der Organisationen, den organisationalen Kontext sowie die Quelle, wo die Organisation Design Thinking gelernt bzw. sich angeeignet hat. Daraus schlussfolgern sie:


There is a need for a description of DT that is less normative and static and that is specific enough to be able to frame it as a concept, yet flexible enough to allow for variety in its local use. There is also a need for a description that takes account of the various facets of use, so that DT can be seen as a process, or as methods, a toolbox, a mental approach, a culture or a mix thereof. This could mean that researchers studying DT would not have to rely on, for example, the d.school process, which is one of the more common descriptions but which does not capture what goes on in the name of DT in many organizations.
(Carlgren et al., 2016, 49)


Unter dieser Prämisse haben Hassi & Laakso (2013, basierend auf einer umfassenden Literaturrecherche), Blizzard (2013, auf Basis einer Umfrage mit Fokus auf die Beschreibung von ‚Design Thinkern‘) und Carlgren et al. (2016, auf Basis einer empirischen Studie zur Anwendung und Interpretation von Design Thinking in verschiedenen Organisationen) jeweils unterschiedliche, aber im Großen und Ganzen ähnliche Beschreibungen von Design Thinking verfasst. In der Fortführung dieser Tradition habe ich, basierend auf den Arbeiten der genannten Autoren [1], eine neue Beschreibung von Design Thinking für diese Arbeit entwickelt. Dabei unterteile ich das Beschreibungsmodell in drei Einheiten: (1) die Design Thinking zugrundeliegenden Prinzipien, Denk- & Arbeitsweisen und Methoden, (2) den Design Thinking-Prozess und (3) die physische Arbeitsumgebung.

[1] Neben der genannten Literatur als Grundlage ist meine Beschreibung von Design Thinking in drei Einheiten angelehnt an die Definition der HPI School of Design Thinking, wo Design Thinking als Dreiklang aus „People“, „Place“ und „Process“ gelehrt wird (www.hpi.de/school-of-design-thinking/design-thinking/mindset, aufgerufen am 12.12.2016)

Die erste Beschreibungseinheit teilt sich in drei Ebenen, die jeweils in Beziehung zueinanderstehen (siehe Abbildung 3). Auf Ebene 1 sind die Design Thinking zugrundeliegenden, zentralen Prinzipien zu finden: Nutzerzentrierung, Problemidentifizierung, Zusammenarbeit, Experimentieren und Visualisieren. Aus diesen Prinzipien leiten sich unterschiedliche Denk- und Arbeitsweisen ab. Die Denkweisen beschreiben die mentalen Einstellungen, mit denen man im Design Thinking an Aufgaben herantritt, sowie das generelle Mindset als Teil einer Organisationskultur. Beispiele sind hier etwa „sei empathisch“, „sei neugierig“ und „denke integrativ“. Die Kategorie „Arbeitsweisen“ wiederum bezieht sich auf konkrete Praktiken, die im Einklang mit den Denkweisen stehen, also etwa „Versuche, die Sichtweise des potenziellen Nutzers nachzuvollziehen und seine eigentlichen Bedürfnisse zu identifizieren und zu verstehen und lasse dich bei deiner gesamten Arbeit von diesem Verständnis leiten.“
Die Denk- und Arbeitsweisen beeinflussen sich demnach gegenseitig. Gleichzeitig unterstützen sie die Anwendung konkreter Methoden (Ebene 3), sie stellen gewissermaßen die Grundlage für eine erfolgreiche Umsetzung der Methoden dar. Die bloße Anwendung von Methoden allein reicht nicht, sie müssen mit der entsprechenden Einstellung und spezifischen Zielen praktiziert werden. Auf der anderen Seite können Methoden wiederum die Ausbildung oder Verfestigung von Denk- und Arbeitsweisen unterstützen.

Abbildung 3: Die Prinzipien, Denk- & Arbeitsweisen und Methoden des Design Thinking (eigene Darstellung, basierend auf Hassi & Laakso, 2013; Blizzard, 2013 und Carlgren et al., 2016)

Design Thinking ist darüber hinaus ein Prozess, der dem Design-Team als Orientierung dient und ihm eine Vorgehensstruktur anbietet, um die Prinzipien, Denk- und Arbeitsweisen sowie Methoden zielführend anzuwenden. Er stellt einen Rahmen dar, in dem vielversprechende Ideen generiert und nutzerorientierte Lösungen gedeihen können. Vom Aufbau her ähnelt der Prozess dem Creative Problem Solving Process (CPS Process, ein strukturierter Kreativitätsprozess, um systematisch Ideen zu erzeugen), wobei bestimmte Spezifika wie etwa die Nutzerzentrierung oder das Bauen von Prototypen [2] besonders sind. Es gibt unterschiedliche Darstellungen des Design Thinking-Prozesses, ich orientiere mich am Prozess wie er an der HPI School of Desgin Thinking in Potsdam gelehrt wird [3]. Der Prozess lässt sich demnach in sechs Phasen unterteilen: Verstehen, Beobachten, Sichtweise definieren, Ideen finden, Prototypen entwickeln und Testen (Abbildung 4).

[2] Durch Prototypen werden Ideen oder Erlebnisse mithilfe einfacher Darstellungsweisen greif- und erfahrbar gemacht, ohne dass es zwangsläufig einer technischen Umsetzung bedarf. Ziel ist es, schnelles und ehrliches Feedback der Nutzer zu erhalten.

[3] Die HPI School of Design Thinking gehört zu den führenden Einrichtungen für die Ausbildung von Design Thinking.

Abbildung 4: Der Design Thinking-Prozess (eigene Darstellung in Anlehnung an die HPI School of Design Thinking)

Mit Blick auf die ersten drei Prozessphasen geht es zunächst darum, möglichst viel über das Problemfeld zu lernen, die relevanten Fragen zu identifizieren, die Nutzer zu verstehen und dann auf Basis dieser Informationen eine konkrete Sichtweise auf das Problemfeld zu definieren. Kurzum soll in den ersten drei Phasen sichergestellt werden, dass ein bedeutsames Problem oder Nutzerbedürfnis identifiziert und adressiert wird. Erst in den nächsten drei Phasen geht es um das Lösen der ausgemachten Probleme und Fragestellungen: verschiedene Ideen werden generiert, die Ideen werden in Form von Prototypen erlebbar gemacht und das Design-Team holt sich frühzeitig Feedback vom Nutzer ein.
Die Schleifen zwischen den Prozessphasen verbildlichen, dass es sich dabei nur selten um ein geradliniges Vorgehen handelt, sondern der Design Thinking-Prozess ein iterativer Prozess ist, in dem die verschiedenen Phasen mehrfach und wiederholend durchlaufen werden. Dabei werden zu verschiedenen Zeitpunkten unterschiedliche Denkmodi angewendet. Das divergierende Denken beschreibt eine kreative, offene, unsystematische, experimentierfreudige, spielerische Herangehensweise, während beim konvergierenden Denken logisch, rational, systematisch, linear und mit dem Ziel, Entscheidungen zu treffen, vorgegangen wird.

Die dritte Beschreibungseinheit ist der physische Raum. „Die Umgebung, in der ein Team arbeitet, kann als Katalysator seiner Kreativität gesehen werden: Sie kann zwar Ideen nicht herstellen, aber entscheidend dabei helfen, sie zutage zu fördern“ (Gürtler & Meyer, 2014, 20). Dabei lassen sich je nach Arbeitsmodi unterschiedliche Anforderungen an die Räumlichkeiten definieren (Abbildung 5).

Abbildung 5: Der physische Raum im Design Thinking (eigene Darstellung)

Teamarbeit spielt eine bedeutsame Rolle im Design Thinking, daher ist eine offene, teamarbeitsfördernde Raumstruktur wichtig. Des Weiteren ist die Vielseitigkeit der Räumlichkeiten in Form etwa von verschiedenen zur Verfügung stehenden Arbeitsflächen relevant, sofern das Prinzip des Visualisierens verfolgt werden soll. Weiterhin soll der Raum stimulierend auf das Team wirken, sodass dieses etwa mit leicht zugänglichen Materialien zum Bauen von Prototypen angeregt wird. Zuletzt ist eine Raumgestaltung notwendig, die es erlaubt, aus einem Raum jederzeit viele verschiedene Räume und Arbeitsflächen zu gestalten. Damit ist gemeint, dass die Räumlichkeiten flexibel sein sollten, sodass sie leicht an die jeweils benötigten Bedürfnisse (z.B. im Stehen vs. im Sitzen arbeiten) angepasst werden können.

Zusammenfassend lässt sich Design Thinking als eine Denk- und Arbeitsweise zur kreativen Problemlösung beschreiben, die auf den fünf Prinzipien Nutzerzentrierung, Problemidentifizierung, Zusammenarbeit, Experimentieren und Visualisieren basiert. Zur Unterstützung und Umsetzung der Prinzipien sowie der daraus abgeleiteten Denk- und Arbeitsweisen und der gezielten Anwendung spezifischer Methoden dienen darüber hinaus ein strukturierter Prozess und der physische Raum. Bei dem Design Thinking-Prozess handelt es sich um einen sechsstufigen Ablauf klar definierter Arbeitsphasen, welche iterativ durchlaufen werden. Zu unterschiedlichen Zeitpunkten im Prozess kann dabei der physische Raum helfen, einen bestimmten Arbeitsmodus zu unterstützen. Er zeichnet sich durch folgende Eigenschaften aus: offen, vielseitig, flexibel, stimulierend.

Design Thinking wird sowohl in dem gesamten beschriebenen Umfang wie auch nur mit Blick auf Teilaspekte an unterschiedlichen Orten gelehrt und erlernt. Das nachfolgende Kapitel soll einen Überblick über Design Thinking im Kontext der Aus- und Weiterbildung geben.







Literaturverzeichnis


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